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Jörg Karenfort hat aus seinem Büro einen fantastischen Ausblick. Er sagt, es sei der beste. Karenfort sitzt am Berliner Gendarmenmarkt mit Blick auf den französischen Dom, den deutschen Dom und das Konzerthaus. Wenn er spricht, drückt er sich gewählt aus, wägt ab, welches Wort das Beste ist und findet es zielsicher. Das Befinden sei gut heute, sagt er und will ins Interview starten.

Herr Karenfort, was haben Sie sich zuletzt geleistet?

Das war ein Poolbillardtisch im Keller, den wir auch zur Tischtennisplatte umwandeln können. Den habe ich mir schon länger gewünscht. Es ist sehr verbindend, mit Freunden und der Familie, beispielsweise nach dem Essen, eine Runde zu spielen. Die Kinder haben eine leichte Tendenz, lieber Billard zu spielen. Bei mir verhält es sich eher 50 zu 50.

Sie sind ein viel gefragter Anwalt für Kartellrecht nicht nur in Deutschland, sondern international: Haben Sie für Tischtennis und Billard überhaupt Zeit?

Aktive Erholung gehört zu effektiver und effizienter Arbeit. Und ich arbeite gern. Meine Eltern haben als Unternehmer immer viel gearbeitet und uns Kindern das vorgelebt. Ich bin es deshalb auch gewohnt, mehrere Bälle in der Luft zu halten – auch wenn das beim Tischtennis leider nicht hilft.

Was genau haben Ihre Eltern gemacht?

Sie haben ein Feinkostgeschäft geleitet und später gemeinsam mit meinem Bruder und mir Ende der Achtzigerjahre ein Brauhaus aufgebaut. Die Feinkostbranche hatte eine schwierige Zeit, als die Discounter groß wurden. Daher kommt, glaube ich, mein Faible für das Kartellrecht: Ich wollte verstehen, was möglich ist und wie Märkte funktionieren.

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